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Abteilung für klinische Pharmazie / Zentralapotheke

Die Abteilung für klinische Pharmazie/Zentralapotheke im St.Josefskrankenhaus beliefert die Einrichtungen des Regionalverbundes kirchlicher Krankenhäuser (RKK Klinikum) und zehn weitere Klinken der Region Freiburg mit Arznei- und Verbandsmitteln, Desinfektionslösungen und Sondennahrung. Ihr Versorgungsauftrag als zentraler Einkaufs- und Logistikdienstleister umfasst somit über 3.000 Betten mit ca.1.300 Anforderungen pro Tag.

Leitende Apotheker

  • Chefapotheker Peter Tussing, Fachapotheker für klinische Pharmazie und Arzneimittelinformation
  • Stellv. Chefapotheker Friedrich Dörfler, Fachapotheker für klinische Pharmazie

Das Aufgaben- und Leistungsspektrum

Die Therapie mit Arzneimitteln nimmt einen breiten Raum in der Behandlung der Patienten eines Krankenhauses ein. Selbstverständlich muss jederzeit garantiert sein, dass die Versorgung zu einem hohen Qualitätsstandard erfolgt. Die Zentralapotheke im St. Josefskrankenhaus sorgt für die zeitnahe Verfügbarkeit der für die Patienten individuell richtigen und notwendigen Arzneimittel und Medikalprodukte. Aus dem breiten Angebot, das die pharmazeutische Industrie zur Verfügung stellt, wird unter Qualitätsgesichtspunkten und bei Medikamenten mit gleicher Qualität auch unter Kostengesichtspunkten ausgewählt. So werden den Ärzten die nach dem jeweiligen Stand des Wissens sichersten Arzneimittel zur Verfügung gestellt und Einkauf sowie Logistik gemanagt. Zudem verfügt die Zentralapotheke über eine große Datenbank, aus der wichtige Informationen zu Indikationen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen schnell und uverlässig abrufbar sind.

Im Rahmen der Qualitätssicherung kontrolliert die Zentralapotheke die Zusammensetzung von Arzneien mit modernen Analysegeräten und überwacht die Arzneimittelbestände auf den Stationen. Für viele Erkrankungen und Krankheitsverläufe ist es nicht möglich, industriell erzeugte Fertigarzneien zu beziehen. Die Zentralapotheke stellt für solche Fälle Arzneimittel individuell selbst her und sichert so eine möglichst optimale Therapie für die Patienten bei besonders komplexen oder schwierig zu behandelnden Erkrankungen.

Ein Beispiel sind die Mischinfusionen zur parenteralen Ernährung für unsere kleinen Intensivpatienten in der Neonatologie, die keine Nahrung zu sich nehmen können und mit Hilfe einer Infusion sämtliche lebensnotwendigen Nährstoffe erhalten. Die zentrale Herstellung in der Apotheke optimiert die Hygiene und stellt sicher, dass die einzelnen Infusionsbestandteile miteinander verträglich sind. Ein weiteres Beispiel sind die in der Krankenhausapotheke individuell zubereiteten Zytostatika für die Tumortherapie. Der Umgang mit Zytostatika erfordert spezielles pharmazeutisches Know-How und größte Sorgfalt, da die Patienten sehr exakt definierte individuelle Medikationen benötigen.

Die Herstellung von Arzneimitteln

  • Salben, Kapseln, Desinfektions- und Spüllösungen
  • Sterile Lösungen zur intravenösen Ernährung Frühgeborener und unreifer Neugeborener
  • Zubereitung gebrauchsfertiger Infusionslösungen für die Zytostatikabehandlung

Qualitätskontrolle von Rohstoffen und Arzneimitteln

  • Chemische und physikalische Analysen zur Identifizierung von Rohstoffen
  • Gehaltsbestimmung selbst hergestellter Arzneimittel

Information und Beratung

  • Beratung von Ärzten und Pflegepersonal zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln
  • Information über Neben- und Wechselwirkungen

Ansprechpartner in der Abteilung für klinische Pharmazie / Zentralapotheke

Sekretariat (Ricarda Winkler)
Telefon:   0761-2711-2201
Fax:        0761-2711-2202
Email:     Apotheke@rkk-klinikum.de

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